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Im Herzen von Sauternes,
ein einzigartiges Terroir

Château Lafaurie-Peyraguey, Premier Grand Cru Classé von 1855, liegt auf den Anhöhen des Dorfes Bommes. Gleich neben dem Château Yquem befinden sich die 36 ha Weinberge auf der dritten Terrasse der Appellation „Sauternes“ auf 70 m ü. M. Das Mosaik der Terroirs, die sich über die vier Gemeinden Bommes, Sauternes, Fargues, Preignac erstrecken, verleiht den Weinen von Château Lafaurie-Peyraguey seit alters zugestandene typische Eigenschaften. Die Parzellen „L’Enclos“ und „Maisons Rouges“ (15 ha) bilden das historische Herzstück dieses außergewöhnlichen Terroirs; die anderen liegen in der Nähe von verschiedenen Crus classés der Appellation in Form von Inselchen mit jeweils 5 ha (Yquem, Suduiraut, Guiraud, Rieussec und d’Arche). Die Bodenstruktur ist sehr vielfältig (hauptsächlich Kies- und Lehmböden), aufgrund dieser einzigartigen Typologie lässt sich die außergewöhnliche aromatische Komplexität der Weine von Château Lafaurie-Peyraguey erklären.

“ Il y a dans ce vin comme un tremblement de velours… ”

Silvio Denz beschloss, das Weingut auf höchstes Niveau zu bringen. Seit seiner Übernahme konzentrierte man sich verstärkt auf den Weinanbau: strikte Auswahl der Parzellen nach Qualitätsmerkmalen, progressive Umstellung auf biologischen Anbau, Anpassung von Anbautechniken, Wurzelstärkung der Rebstöcke.

Die Weine von Château Lafaurie-Peyraguey

Hauptsächlich Sémillon (93 %), gefolgt von Sauvignon (6 %) und Muscadelle (1 %).

Sauternes
• Château Lafaurie-Peyraguey
Konzentriert, ausgewogen, rassig, schwebende und gleichzeitig straffe Aromen, schönes Agrumenbouquet, Hauch von Akazien, mit minzigen Noten angereichert…
La Chapelle de Lafaurie-Peyraguey
Fruchtig, ausgewogen, schmackhaft, lebendig….

Bordeaux Blancs
Château Lafaurie-Peyraguey großer trockener Weißwein (Erstwein)
Kräftig, mineralisch, konzentriert, lebendig, mit einer klaren fruchtigen Note…
Lys de Lafaurie-Peyraguey (Zweitwein)
Aromatisch, fett, lieblich….

Wunder, Anmut, Außergewöhnlichkeit… man kann mit Worten der Faszination nicht gerecht werden, die der Sauternes hervorruft

L’or liquide

Flüssiges Gold, ein Wunder entstanden in dem Mikroklima zwischen den beiden Nebenflüssen der Garonne, Ciron und Gat-Mort. Sauternes, Bommes, Fargues, Preignac und Barsac, alles Orte, die nicht nur ihren Platz im geographischen Koordinatennetz besitzen, sondern auch in dem der Sonne und der Gestirne. In der kleinsten kommunalen Appellation von Bordeaux scheinen die Weine dieses geperlte, subtile, diffuse Licht durch Kapillareffekt oder Transmutation zu absorbieren. Dieses Gebiet produziert weltweit die meiste Edelfäule dieser Qualität. Die herbstlichen Morgennebel zusammen mit der Nachmittagssonne begünstigen die Entfaltung eines winzigen Pilzes, des Botrytis cinerea, der zur Konzentration des Beerensaftes beiträgt. Nach dieser Phase der Überreife ist die Beerenhaut porös. Der Edelfäuleprozess führt zur Exaltierung der Frucht in einem Feuerwerk von Aromen. Merkwürdiges und ergreifendes Paradox: Die segensreiche, aber für die anderen Weine oft verderbliche Feuchtigkeit, trägt hier zum Wachsen des Pilzes bei.

Die Magie des Sauternes

Die Exzellenz des Sauternes beruht auch auf seiner besonderen Anbaumethode: sorgfältige Arbeiten an den Rebstöcken, lange Ernten in sukzessiven Auslesevorgängen, Beere für Beere wird von Hand gepflückt. Filigranarbeit im mit Reif überzogenem Erntemonat: Jeder Weinstock zählt, jede Beere wiegt. Die aromatische Intensität rührt von den schwachen Erträgen.

Die alten Familien von Sauternes, genauso wie die neuen Akteure dieser französischen Besonderheit wie z.B. Silvio Denz schreiben die Geschichte des Sauternes fort und bemühen sich, sein Prestige außerhalb der Landesgrenzen erstrahlen zu lassen. Ihre unablässige Mühe führte zu einer neuen Landkarte für diesen Wein, der inzwischen auf allen Tischen seinen Platz hat. Heute schätzt man ihn auch außerhalb der akademischen Institutionen.

Beim Sauternes gibt es keine schuldhafte Liebe. Ein einziger Schluck genügt, um seine Anmut zu erfahren. Wie ein Vorgeschmack auf Unendlichkeit….
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